Energieeffizienz.
Elektro-Installation für energieeinsparende Gebäude.
Zukunftsfähige Gebäudetechnik muss heute neben den Anforderungen der Nutzer an Architektur und Funktion vor allem ganz konkrete baurechtliche Vorgaben erfüllen. Diese definieren u. a. den Energiestandard. Dabei gilt es, den Energieverbrauch durch höhere Effizienz zu verringern.
Mit vorausschauender Planung, intelligenter Technik und geeigneten Materialien lassen sich bisher nicht erschlossene Energiesparpotenziale nutzen – ganz im Sinne der Mustervorschriften der Kantone (MuKEn) zur Gebäudeeffizienz. Mehr Wohnkomfort und Arbeitsqualität sowie Einsparpotenziale werden dabei zu positiven Nebeneffekten.
Innovative AGRO Produkte unterstützen Sie dabei, die gestiegenen Anforderungen der energetischen Bauvorschriften, insbesondere der Mustervorschriften der Kantone (MuKEn), zu erfüllen. So können Sie die geforderte luftdichte Gebäudehülle problemlos und zuverlässig realisieren – beispielsweise mit der ECON®-Technik, die in luftdichten Hohlwand- sowie Unterputz-Installationsdosen und Einbaugehäusen zum Einsatz kommt.
Auch für eine wärmebrückenfreie Elektro-Installation in oder an der Fassade finden Sie bei uns passende Produkte zum Einbau und zur Befestigung, welche selbst nachträglich verbaut werden können.
AGRO erklärt Quickbox® ECON Pro
GRUNDLAGEN & INSTALLATION
Grundlagen | Gesetze und Technik.
Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn)
Die MuKEn sind im wesentlichen energetische Bauvorschriften und stützen sich auf die Bundesverfassung sowie die Energiegesetzgebung des Bundes. Die MuKEn sind im Kern energetische Bauvorschriften und dienen als Planungsvorgaben für die Bauherren und Planer bei Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten. Deren Einhaltung ist für einen Hochbau oder eine Anlage Voraussetzung zur Erteilung der Baubewilligung. Nach der Erstellung des Baus wird die Einhaltung der Baubewilligung und der Bauvorschriften durch die Baubehörden überprüft. Ein erstellter und von den Behörden abgenommener Bau findet danach erst wieder die Aufmerksamkeit der Baubehörde, wenn er bewilligungspflichtige Veränderungen im Äusseren oder Inneren erfährt. Die Vorschriften sind Mindestanforderungen, die von allen Bauten erfüllt werden müssen.
Ziel der MuKEn 2014: Das "Nahezu-Null-Energiegebäude (NZEB)
Bei Neubauten wird das Konzept des "Nahezu-Null-Energiegebäudes" eingeführt. Angestrebt wird ein Standard, der zwischen den heutigen Minergie- und Minergie-P-Anforderungen liegt.
Das heisst konkret, dass Gebäude auf einem bestimmten Grundstück möglichst wenig Energie von aussen zugeführt wird. Die benötigte Energie wird soweit als möglich auf dem Grundstück oder in und am Gebäude produziert. Jeder Neubau wird künftig einen Anteil seines Strombedarfes selber decken müssen.
Gebäude-Energieausweis der Kantone (GEAK)
Der GEAK® ist der offizielle „Gebäude-Energieausweis der Kantone“. Er gibt Auskunft über die Energieeffizienz der Gebäudehülle und den Energiebedarf eines Gebäude bei einer Standardnutzung. Dies gilt sowohl für bestehende Gebäude aus auch für Neubauprojekte. Der Energiebedarf wird in Klassen von A bis G in einer Energieetikette angezeigt. Damit ist eine Beurteilung der energetischen Qualität gegeben. Das schafft mehr Transparenz für Kauf- und Mietentscheide im Hinblick auf zu erwartende Energiekosten.
Der GEAK® ist in den meisten Kantonen für Gebäudeeigentümer freiwillig. Er soll die Besitzer dazu motivieren, die Wärmedämmung und/oder die Haustechnik für Heizung und Warmwasser zu erneuern. Der GEAK® ist für Wohnbauten, Verwaltungsgebäude und Schulbauten einsetzbar.
Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektro-Installation.
Eine wärmedämmende, luftdichte Gebäudehülle ist notwendig, um den Anforderungen der aktuellen Vorschriften zu genügen. Neben dem energetischen Aspekt hat die luftdichte Gebäudehülle eine wichtige Schutzfunktion für die Bausubstanz: Wenn nämlich warme Luft innerhalb der Konstruktion an kühlere Oberflächen gelangt, verursacht das hier Kondenswasser. Dadurch können Feuchtigkeitsschäden bis hin zur Schimmelbildung entstehen.
In der Leicht- oder Hohlwandbauweise sind es oft Dampfbremsfolien oder OSB-Platten, die die luftdichte Schicht zur Wand bzw. Decke bilden. Diese darf nicht durch die Elektroinstallation beschädigt werden – weder durch Installationsdosen oder Leitungsdurchdringungen noch durch zu heisse Betriebsmittel in unmittelbarer Nähe. Insbesondere ist darauf zu achten, dass nur dafür vorgesehene Leitungs- oder Rohreinführungen mit entsprechender Rückhaltung nach DIN 60670-1 verwendet werden, da ansonsten durch Zugbeanspruchungen bei der Installation, z. B. von Schalter- oder Steckdosen, eine Leckage entstehen könnte. Im Massivbau bildet der wandinnenseitige Putz die luftdichte Ebene. Hohlkammern und Stossfugen, die von der Elektroinstallation angeschnitten sind, sowie unzureichend ausgeführte Durchdringungen, sind hier Schwachstellen, weil sie eine Leckage zum beheizten Innenraum bilden können.
Luftdichte Elektroinstallationsprodukte für die Hohlwand- oder Unterputzmontage sind hier zur sicheren Erhaltung der Luftdichtheit die einzig richtige Wahl. Die Planungs- und Ausführungsregeln für eine luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation sind in der SIA 180 geregelt.
Für die Installation durch, in oder an der Luftdichtheitsschicht bietet AGRO sowohl für die Hohlwand- und Unterputzmontage geeignete Lösungen an.
Installation ohne Wärmebrücken. Sichere Gerätebefestigung in oder an der Außenwanddämmung.
Die Qualität einer Außenwanddämmung hängt vor allem von der Durchgängigkeit der Dämmung und der Vermeidung von Wärmebrücken ab. Besondere Risiken bergen hier Anbauten wie Balkone oder außen liegende Installationen wie Steckdosen, Außenschalter und -leuchten, Bewegungsmelder, Sprechanlagen oder Briefkästen. Neben erheblichen Wärmeverlusten können zudem aufgrund von Wärmebrücken auch Bauschäden durch Kondenswasser bis hin zu gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen entstehen.
Die mechanisch sichere und wärmebrückenfreie Befestigung an der gedämmten Fassade soll einen stabilen Halt geben, aber dabei die Dämmschicht nicht zerstören. AGRO bietet hier ein umfangreiches Programm zur sicheren und energetisch optimalen Befestigung von Elektrogeräten und -komponenten sowie weiterer Bauteile an – und das auch für die nachträgliche Montage in oder an der gedämmten Fassade.
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind mehrschichtige Fassadenaufbauten, die heute meist zur Gebäudedämmung verwendet werden. Die AGRO Produkte sind speziell für die WDVS sowie andere marktübliche Systeme entwickelt worden. Sie finden in diesen Fassaden optimalen und dauerhaften Halt, ohne die Dämmwirkung zu beeinträchtigen.
Thermografie-Aufnahmen können Wärmebrücken an bestehenden Fassaden sehr schnell sichtbar machen. Eine Farbskala stellt die Oberflächentemperatur dar. Die gelben und roten Flächen zeigen dabei die Stellen, an denen viel Wärme ausgetauscht wird. Die Thermografie-Außenaufnahme oben zeigt eine gute Dämmung mit Außeninstallation ohne Wärmebrücken. Bei Innenaufnahmen zeigen die kalten Stellen – also die blauen und dunklen Farben – die Schwachstellen der Gebäudedämmung.
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle. Der Wärmeverlust ist hier deutlich höher als im umliegenden Bauteil. Je stärker die Wärmedämmung der Bauteile ist, desto bedeutsamer sind die Wärmebrücken.
Produkte für Hohlwand
Produkte für die Decke
Leitungsführung
Produkte für die Fassade
Produkte für Betonwände
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