Energieeffizienz.
Elektroinstallation für energieeinsparende Gebäude.
Zukunftsfähige Gebäudetechnik muss architektonische, funktionale und gesetzliche Anforderungen erfüllen und zugleich energieeffizient sein. Mit intelligenter Planung, moderner Technik und passenden Materialien lassen sich Energiesparpotenziale optimal nutzen. KAISER Produkte unterstützen bei der Umsetzung der EU-Richtlinien und des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) – etwa mit luftdichten ECON®-Dosen oder wärmebrückenfreien Lösungen für Fassade und Innendämmung, die Feuchteschäden verhindern und Energieeffizienz sichern.
O-range ECON® Fix
GRUNDLAGEN & INSTALLATION
Grundlagen | Gesetze und Technik.
Die Energieeffizienz von Gebäuden gewinnt angesichts der Energiekosten und steigender Anforderungen an den Klimaschutz zunehmend an Bedeutung für den Gebäudewert. Das gilt sowohl für Neubauprojekte als auch für Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand.
In Deutschland regelt das seit dem 29. Juli 2026 geltende Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) die energetischen Anforderungen an Wohn- und Nichtwohngebäude. Es enthält Vorgaben zum Energiebedarf, zum baulichen Wärmeschutz und zur Luftdichtheit der Gebäudehülle. Oberste Geschossdecken in Bestandsgebäuden müssen unter bestimmten Voraussetzungen gedämmt werden, sofern das darüberliegende Dach keinen ausreichenden Wärmeschutz bietet.
Die Anforderungen an die Luftdichtheit sind insbesondere in § 13 GModG und der DIN 4108-7 geregelt. Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Gebäudehülle einschließlich ihrer Fugen dauerhaft luftundurchlässig abgedichtet ist. Dabei muss der erforderliche Mindestluftwechsel gewährleistet bleiben.
Auf europäischer Ebene bildet die Richtlinie (EU) 2024/1275 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden eine wesentliche Grundlage. Sie verfolgt das Ziel, die Energieeffizienz des Gebäudebestands zu verbessern und den Gebäudesektor langfristig klimaneutral zu gestalten. Ihre Vorgaben werden durch nationale Regelungen umgesetzt.
Der Energieausweis ist ein wichtiges Instrument zur Bewertung der energetischen Eigenschaften eines Gebäudes. Er informiert über den Energiebedarf oder Energieverbrauch und ermöglicht Käufern sowie Mietern einen Vergleich der Energieeffizienz. In Deutschland ist er bei Neubauten sowie grundsätzlich bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung bestehender Gebäude vorgeschrieben. Gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt.
In Österreich regeln das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG) und die jeweiligen landesrechtlichen Bauvorschriften die Anforderungen an Energieausweise. Die OIB-Richtlinie 6 bildet eine wesentliche technische Grundlage für Energieeinsparung und Wärmeschutz. In der Schweiz dient der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) der energetischen Bewertung von Gebäuden. Eine Erstellungspflicht besteht abhängig von den kantonalen Vorschriften.
Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation.
Eine wärmedämmende, luftdichte Gebäudehülle gemäß DIN 4108 ist notwendig, um den Anforderungen der aktuellen Vorschriften zu genügen. Neben dem energetischen Aspekt hat die luftdichte Gebäudehülle eine wichtige Schutzfunktion für die Bausubstanz: Wenn nämlich warme Luft innerhalb der Konstruktion an kühlere Oberflächen gelangt, verursacht das hier Kondenswasser. Dadurch können Feuchtigkeitsschäden bis hin zur Schimmelbildung entstehen.
In der Leicht- oder Hohlwandbauweise sind es oft Dampfbremsfolien oder OSB-Platten, die die luftdichte Schicht zur Wand bzw. Decke bilden. Diese darf nicht durch die Elektroinstallation beschädigt werden – weder durch Installationsdosen oder Leitungsdurchdringungen noch durch zu heiße Betriebsmittel in unmittelbarer Nähe. Insbesondere ist darauf zu achten, dass nur dafür vorgesehene Leitungs- oder Rohreinführungen mit entsprechender Rückhaltung nach DIN 60670-1 verwendet werden, da ansonsten durch Zugbeanspruchungen bei der Installation, z. B. von Schalter- oder Steckdosen, eine Leckage entstehen könnte. Im Massivbau bildet der wandinnenseitige Putz die luftdichte Ebene. Hohlkammern und Stoßfugen, die von der Elektroinstallation angeschnitten sind, sowie unzureichend ausgeführte Durchdringungen, sind hier Schwachstellen, weil sie eine Leckage zum beheizten Innenraum bilden können. Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation.
Bei der nachträglichen Innendämmung kann es aufgrund des Platzbedarfs von Schaltern und Steckdosen erforderlich sein, die Installation bis in das Bestandsmauerwerk zu führen. Hier gilt es neben der Luftdichtheit und Wärmebrückenfreiheit die Feuchteregulierung zu berücksichtigen.
Luftdichte Elektroinstallationsprodukte für die Hohlwand- oder Unterputzmontage sind hier zur sicheren Erhaltung der Luftdichtheit die einzig richtige Wahl. Die Planungs- und Ausführungsregeln für eine luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation sind in der DIN 18015-5 geregelt.
Für die Installation durch, in oder an der Luftdichtheitsschicht bietet KAISER sowohl für die Hohlwand- und Unterputzmontage als auch für die Installation bei nachträglicher Innendämmung geeignete Lösungen an.
In der Leicht- oder Hohlwandbauweise sind es oft Dampfbremsfolien oder OSB-Platten, die die luftdichte Schicht zur Wand bzw. Decke bilden. Diese darf nicht durch die Elektroinstallation beschädigt werden – weder durch Installationsdosen oder Leitungsdurchdringungen noch durch zu heiße Betriebsmittel in unmittelbarer Nähe. Insbesondere ist darauf zu achten, dass nur dafür vorgesehene Leitungs- oder Rohreinführungen mit entsprechender Rückhaltung nach DIN 60670-1 verwendet werden, da ansonsten durch Zugbeanspruchungen bei der Installation, z. B. von Schalter- oder Steckdosen, eine Leckage entstehen könnte. Im Massivbau bildet der wandinnenseitige Putz die luftdichte Ebene. Hohlkammern und Stoßfugen, die von der Elektroinstallation angeschnitten sind, sowie unzureichend ausgeführte Durchdringungen, sind hier Schwachstellen, weil sie eine Leckage zum beheizten Innenraum bilden können. Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation.
Bei der nachträglichen Innendämmung kann es aufgrund des Platzbedarfs von Schaltern und Steckdosen erforderlich sein, die Installation bis in das Bestandsmauerwerk zu führen. Hier gilt es neben der Luftdichtheit und Wärmebrückenfreiheit die Feuchteregulierung zu berücksichtigen.
Luftdichte Elektroinstallationsprodukte für die Hohlwand- oder Unterputzmontage sind hier zur sicheren Erhaltung der Luftdichtheit die einzig richtige Wahl. Die Planungs- und Ausführungsregeln für eine luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation sind in der DIN 18015-5 geregelt.
Für die Installation durch, in oder an der Luftdichtheitsschicht bietet KAISER sowohl für die Hohlwand- und Unterputzmontage als auch für die Installation bei nachträglicher Innendämmung geeignete Lösungen an.
ECON®-Technik. Luftdichte Installation in Hohlwänden und Mauerwerk.
Eine garantiert luftdichte Installation nach DIN 18015-5 in Leichtbau- oder Massivbauweise ermöglichen die KAISER Produkte mit ECON®-Technik.
Die Elastizität der Dichtungsmembran sorgt dafür, dass sich diese beim Durchstoßen dicht um die Leitung oder das Rohr legt. So werden unkontrollierte Luftströme ausgeschlossen und Wärmeverluste sowie Bauschäden aufgrund der Bildung von Kondenswasser sicher vermieden.
Die werkzeuglose Leitungs- und Rohreinführung führt zur deutlichen Vereinfachung und Verringerung des Installationsaufwands und ist ein wirtschaftlicher Pluspunkt für die ECON®-Technik. Die integrierte Leitungsrückhaltung der neuen Klemmtechnik erfüllt bei Hohlwanddosen alle Anforderungen der DIN VDE 0100-520 bzw. DIN EN 60670-1 und gewährleistet zertifizierte Sicherheit. Produkte mit ECON®-Technik sind luftdicht und sorgen dafür, dass unerwünschte Lüftungswärmeverluste vermieden werden. So leistet ECON® einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Anforderungen der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz sowie ihrer Umsetzungen in nationales Recht. Die garantiert luftdichte und verarbeiterfreundliche ECON®-Technik ist bei KAISER ein Standard für intelligente Gebäudeinstallation. Sie finden diese Technik in verschiedenen KAISER Hohlwand- und Unterputzdosen, Installationsdosen für Wärmedämmverbund-systeme sowie bei Einbaugehäusen für die luftdichte Elektroinstallation in der Dämmebene.
Die werkzeuglose Leitungs- und Rohreinführung führt zur deutlichen Vereinfachung und Verringerung des Installationsaufwands und ist ein wirtschaftlicher Pluspunkt für die ECON®-Technik. Die integrierte Leitungsrückhaltung der neuen Klemmtechnik erfüllt bei Hohlwanddosen alle Anforderungen der DIN VDE 0100-520 bzw. DIN EN 60670-1 und gewährleistet zertifizierte Sicherheit. Produkte mit ECON®-Technik sind luftdicht und sorgen dafür, dass unerwünschte Lüftungswärmeverluste vermieden werden. So leistet ECON® einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Anforderungen der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz sowie ihrer Umsetzungen in nationales Recht. Die garantiert luftdichte und verarbeiterfreundliche ECON®-Technik ist bei KAISER ein Standard für intelligente Gebäudeinstallation. Sie finden diese Technik in verschiedenen KAISER Hohlwand- und Unterputzdosen, Installationsdosen für Wärmedämmverbund-systeme sowie bei Einbaugehäusen für die luftdichte Elektroinstallation in der Dämmebene.
Installation ohne Wärmebrücken. Sichere Gerätebefestigung in oder an der Außenwanddämmung.
Die Qualität einer Außenwanddämmung hängt vor allem von der Durchgängigkeit der Dämmung und der Vermeidung von Wärmebrücken ab. Besondere Risiken bergen hier Anbauten wie Balkone oder außen liegende Installationen wie Steckdosen, Außenschalter und -leuchten, Bewegungsmelder, Sprechanlagen oder Briefkästen. Neben erheblichen Wärmeverlusten können zudem aufgrund von Wärmebrücken auch Bauschäden durch Kondenswasser bis hin zu gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen entstehen.
Die mechanisch sichere und wärmebrückenfreie Befestigung an der gedämmten Fassade soll einen stabilen Halt geben, aber dabei die Dämmschicht nicht zerstören. KAISER bietet hier ein umfangreiches Programm zur sicheren und energetisch optimalen Befestigung von Elektrogeräten und -komponenten sowie weiterer Bauteile an – und das auch für die nachträgliche Montage in oder an der gedämmten Fassade.
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind mehrschichtige Fassadenaufbauten, die heute meist zur Gebäudedämmung verwendet werden. Die KAISER Produkte sind speziell für die WDVS sowie andere marktübliche Systeme entwickelt worden. Sie finden in diesen Fassaden optimalen und dauerhaften Halt, ohne die Dämmwirkung zu beeinträchtigen.
Thermografie-Aufnahmen können Wärmebrücken an bestehenden Fassaden sehr schnell sichtbar machen. Eine Farbskala stellt die Oberflächentemperatur dar. Die gelben und roten Flächen zeigen dabei die Stellen, an denen viel Wärme ausgetauscht wird. Die Thermografie-Außenaufnahme oben zeigt eine gute Dämmung mit Außeninstallation ohne Wärmebrücken. Bei Innenaufnahmen zeigen die kalten Stellen – also die blauen und dunklen Farben – die Schwachstellen der Gebäudedämmung.
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle. Der Wärmeverlust ist hier deutlich höher als im umliegenden Bauteil. Je stärker die Wärmedämmung der Bauteile ist, desto bedeutsamer sind die Wärmebrücken.
Die mechanisch sichere und wärmebrückenfreie Befestigung an der gedämmten Fassade soll einen stabilen Halt geben, aber dabei die Dämmschicht nicht zerstören. KAISER bietet hier ein umfangreiches Programm zur sicheren und energetisch optimalen Befestigung von Elektrogeräten und -komponenten sowie weiterer Bauteile an – und das auch für die nachträgliche Montage in oder an der gedämmten Fassade.
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind mehrschichtige Fassadenaufbauten, die heute meist zur Gebäudedämmung verwendet werden. Die KAISER Produkte sind speziell für die WDVS sowie andere marktübliche Systeme entwickelt worden. Sie finden in diesen Fassaden optimalen und dauerhaften Halt, ohne die Dämmwirkung zu beeinträchtigen.
Thermografie-Aufnahmen können Wärmebrücken an bestehenden Fassaden sehr schnell sichtbar machen. Eine Farbskala stellt die Oberflächentemperatur dar. Die gelben und roten Flächen zeigen dabei die Stellen, an denen viel Wärme ausgetauscht wird. Die Thermografie-Außenaufnahme oben zeigt eine gute Dämmung mit Außeninstallation ohne Wärmebrücken. Bei Innenaufnahmen zeigen die kalten Stellen – also die blauen und dunklen Farben – die Schwachstellen der Gebäudedämmung.
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle. Der Wärmeverlust ist hier deutlich höher als im umliegenden Bauteil. Je stärker die Wärmedämmung der Bauteile ist, desto bedeutsamer sind die Wärmebrücken.
Nachweise. Luftdichtheit und Wärmebrückenfreiheit.
Die Energieeffizienz gewinnt mit steigenden Energiepreisen zunehmend an Bedeutung bei der Beurteilung des Gebäudewertes. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen im Bestand. Seit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. November 2020 und den Novellierungen zum 1. Januar 2023 und 2024 wurden die Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf von Neubauten weiter verschärft. Der zulässige Primärenergiebedarf wurde auf 55 Prozent des Referenzgebäudes reduziert. Zudem ist der Einsatz erneuerbarer Energien beim Einbau neuer Heizungen seit 2024 verpflichtend.
Neben der Wärmedämmung bleibt die Luftdichtheit von Gebäuden ein wichtiger Bestandteil der Anforderungen, wobei diese im GEG und in der DIN 4108-7 geregelt sind.
Die „Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ auf europäischer Ebene wurde durch das GEG in deutsches Recht umgesetzt. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und die Energieeinsparverordnung (EnEV) sind durch das GEG ersetzt worden, welches die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden fortlaufend anpasst, um die Klimaziele zu erreichen.
Der Energieausweis bewertet die Energieverluste des Gebäudes und bleibt ein zentraler Bestandteil des GEG und ist für alle Gebäude bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung verbindlich. Seit dem Inkrafttreten des GEG im Jahr 2020 gelten strengere Anforderungen an die Ausweisung von Primärenergie und den Einsatz erneuerbarer Energien.
In Österreich wurde die EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz 2007 in nationales Recht umgesetzt, während die Schweiz seit 2009 den Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) auf Grundlage der EU-Richtlinien eingeführt hat.
Die „Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ auf europäischer Ebene wurde durch das GEG in deutsches Recht umgesetzt. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und die Energieeinsparverordnung (EnEV) sind durch das GEG ersetzt worden, welches die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden fortlaufend anpasst, um die Klimaziele zu erreichen.
Der Energieausweis bewertet die Energieverluste des Gebäudes und bleibt ein zentraler Bestandteil des GEG und ist für alle Gebäude bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung verbindlich. Seit dem Inkrafttreten des GEG im Jahr 2020 gelten strengere Anforderungen an die Ausweisung von Primärenergie und den Einsatz erneuerbarer Energien.
In Österreich wurde die EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz 2007 in nationales Recht umgesetzt, während die Schweiz seit 2009 den Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) auf Grundlage der EU-Richtlinien eingeführt hat.
Produkte für die Massivwand
Produkte für die Hohlwand
Produkte für die Decke
Leitungsführung
Produkte für die Fassade
Fachberater kontaktieren
Sie haben Fragen zu unseren Produkten und Services? Gerne sind wir für Sie da. Bitte geben Sie unten Ihre Postleitzahl ein, um den richtigen Ansprechpartner für Ihre Fragen zu finden. Zusätzlich zu den Ansprechpartnern aus der KAISER Zentrale werden Ihnen auch Ihre Ansprechpartner vor Ort angezeigt.