Über ein Jahrhundert innovative Elektro-Installations-Technik.

Das Unternehmen KAISER wurde vor über 120 Jahren gegründet. Aus heutiger Sicht würde man das damals junge Unternehmen als Start-up bezeichnen, denn schon die Gründer setzten mit der Produktion von Komponenten für die Elektroinstallation in Gebäuden auf eine damals noch in den Kinderschuhen steckende Technologie. Schließlich hatte die Elektrifizierung in Deutschland gerade erst begonnen und für deren Umsetzung mussten die passenden Installationslösungen erst noch erfunden werden.

Bis heute hat KAISER durch immer neue Produktentwicklungen die Geschichte der Elektroinstallation entscheidend geprägt und Standards für die gesamte Branche gesetzt. Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise durch die Unternehmenshistorie und erleben Sie, wie sich das Unternehmen im Laufe der Jahrzehnte erfolgreich entwickelt hat. Bis heute gilt KAISER als Vorreiter und Innovationsführer im Bereich der Elektroinstallation.

Firmengeschichte

1904 - 1925

  • 1904

    Firmengründung durch Walther Kaiser und Ernst Spelsberg

    Ernst Spelsberg und Walther Kaiser gründen in Schalksmühle die elektrotechnische Spezialfabrik Kaiser & Co. Produziert werden zunächst Panzerrohre für Metallleitungen und Isolierrohre aus zellstoffbasierten Materialien mit passendem Zubehör für die Elektroinstallation. Damit entsteht eines der ersten Isolierrohrwerke der Region und ein wichtiger Baustein der aufkommenden Elektroindustrie im märkischen Sauerland.
  • 1905 

    Die ersten Kaiserrohre verlassen das Werk

    Das neue Werk an der Jahnstraße ist fertiggestellt, die Produktion von Isolierrohren läuft an. Im Herbst 1905 gehen die ersten, mit „Kaiserrohr“ gekennzeichneten Rohre in den Versand. Gleichzeitig beginnt der Aufbau eines Vertreternetzes im In- und Ausland, unter anderem mit einem frühen Exportvertrag nach Brüssel.
  • 1907 

    Wachstum im Markt für Elektroinstallation

    Kaiser & Co. beliefert zunehmend Elektroinstallateure und Schalterfabriken mit Isolierrohren und Zubehör. Die Kundenbasis wächst, und das Unternehmen wird in der Branche als spezialisierte Fabrik für Installationsmaterial wahrgenommen. In dieser Zeit entsteht auch der erste Briefbogen der Firma, der bis Anfang der 1920er Jahre genutzt wird.
  • 1911 

    Anbau, neue Räume und Dosenprogramm

    Mit einem großen Neubau erweitert Kaiser & Spelsberg seine Fabrik, da das alte Gebäude für Menschen und Maschinen nicht mehr ausreicht. Auf mehreren Ebenen entstehen Arbeits- und Maschinenräume, Stanzerei, Lackiererei, Lager sowie Pack- und Versandbereiche. Gleichzeitig wächst das Sortiment: Neben Isolierrohren fertigt das Unternehmen nun auch Dosen für die Schalterinstallation und Abzweigdosen, die zu wichtigen Artikeln werden. Mit einem eigenen Kontorgebäude auf der anderen Seite der Jahnstraße werden Produktion und Verwaltung erstmals klar getrennt.
  • 1914  

    Erweiterung der Produktpalette und Beginn des Krieges

    Zwischen technischer Weiterentwicklung und Kriegsalltag erlebt Kaiser & Spelsberg eine herausfordernde Zeit. Das Unternehmen erweitert seine Produktpalette um robuste, verbleite Ausführungen und eine Stahlmuffe mit Porzellanisolierung. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs verändern sich die Bedingungen jedoch grundlegend: Transportwege brechen ein, Kohlemangel legt die Dampfmaschine zeitweise still und die Fabrik ruht phasenweise. Während Ernst Spelsberg eingezogen wird, führt Walther Kaiser den Betrieb weiter. Frauen und Mädchen werden in der Produktion angelernt, während die Nachfrage nach Kaiserrohr hoch bleibt.
  • 1921   

    Geburt von Rolf Kaiser

    Am 1. Dezember 1921 wird Rolf Kaiser in Schalksmühle geboren und wächst in eine Familie hinein, die von Unternehmergeist, handwerklicher Stärke und großem Verantwortungsbewusstsein geprägt ist. Sein Vater Walther Kaiser hat mit Mut und Beharrlichkeit den Grundstein für das Familienunternehmen gelegt. In einer Zeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umbrüche erfährt Rolf Kaiser früh, wie wichtig Zusammenhalt, Tatkraft und Verlässlichkeit sind. Diese Werte begleiten ihn auf seinem weiteren Lebensweg und prägen sein Verständnis von unternehmerischer Verantwortung. Später wird er selbst zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des Unternehmens und führt die Geschichte der Familie Kaiser in eine neue Zeit weiter.

1926 - 1950

  • 1929    

    Aufbruch mit „Imperator"-Abzweigdose

    Mit der Programmerweiterung rund um „Imperator“ reagiert Kaiser & Spelsberg auf neue Anforderungen in der Elektroinstallation. Neben Isolier- und Stahlpanzerrohren fertigt das Unternehmen nun Kabeldosen und Zubehör für die Aufputz-Installation. Gleichzeitig entwickelt Ernst Spelsberg eine Feuchtraumdose aus Gusseisen mit Messing-Stopfbuchsverschraubungen. Die neuen Produkte laufen erfolgreich an und tragen dazu bei, Fertigungskapazitäten auszubauen und neue Arbeitskräfte einzustellen. Die Jahre 1927 bis 1929 stehen damit spürbar im Zeichen des Aufbruchs.
  • 1932

    Neue Wege in der Krise und das erste Firmenlogo

    Mit dem ersten eigenständigen Firmenlogo modernisiert Kaiser & Spelsberg sein Erscheinungsbild und stärkt die Wiedererkennbarkeit auf Briefbögen, Anzeigen und Werbemitteln. Gleichzeitig geht das Unternehmen neue geografische Wege: Gemeinsam mit Eugen und Lucien Guille wird in Thionville/Diedenhofen die Firma Tubéal – „Tubes et Accessoires de Lorraine“ – gegründet. Der Standort in Lothringen bietet ideale Bedingungen für die Stahlrohrproduktion. Ab Herbst 1932 werden Maschinen aus Schalksmühle geliefert, sodass Anfang 1933 die Rohrfertigung starten kann.
  • 1935 

    Der erste Messestand

    Mit dem ersten eigenen Stand auf der Leipziger Messe macht Kaiser & Spelsberg seine Marke 1935 einem breiten Fachpublikum sichtbar. Auf der Großen Technischen Messe präsentiert das Unternehmen Isolierrohre, Dosen und Installationszubehör und tritt als „Isolierrohrwerk / Elektrotechnische Spezialfabrik“ auf. Der Messeauftritt schafft direkten Kontakt zu Installateuren, Planern und dem Elektrogroßhandel und markiert den Einstieg in die systematische Nutzung von Fachmessen als Bühne für Produkte und Lösungen der Elektroinstallation.
  • 1946  

    Not macht erfinderisch:
    Eine Konservendose wird zur Abzweigdose

    In der Zeit des Wiederaufbaus prägen Knappheit und Improvisation den Alltag bei Kaiser & Spelsberg. Rohstoffe, Baumaterialien und Elektrokomponenten sind 1946 und 1947 nur schwer verfügbar. Um dennoch Installationsmaterial bereitzustellen, entstehen Abzweigdosen aus amerikanischen Konservendosen: Leere Dosen werden aufgearbeitet und als Gehäuse für die Elektroinstallation genutzt. Das Motiv „Not macht erfinderisch – eine Konservendose wird zur Abzweigdose“ steht sinnbildlich für diese Übergangszeit, in der Einfallsreichtum half, trotz extremer Rohstoffknappheit handlungsfähig zu bleiben.
  • 1949   

    Eintritt von Rolf Kaiser ins Unternehmen

    Nach Kriegsdienst kehrt Rolf Kaiser in eine Zeit des Wiederaufbaus zurück. Am 31. März 1949 beendet er seine Ausbildung bei der AEG in Essen und tritt anschließend in den Familienbetrieb Kaiser & Spelsberg ein. Damit übernimmt er nicht nur eine berufliche Aufgabe, sondern auch das Vermächtnis seines früh verstorbenen Vaters Walther Kaiser. In einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit wird sein Eintritt zu einem wichtigen Schritt, um die Zukunft der Kaiser’schen Unternehmensseite zu sichern und den Betrieb in die nächste Generation zu führen.

1951 - 1975

  • 1956    

    KAISER geht seinen eigenen Weg

    Mit der Trennung von Kaiser & Spelsberg begann für Rolf Kaiser eine prägende Phase voller Verantwortung und Neuanfang. Aus der bisherigen gemeinsamen Firma entstand sein eigenes Unternehmen, das er mit Besonnenheit, technischem Verständnis und unternehmerischem Mut weiterentwickelte. Die Neuordnung brachte große persönliche und berufliche Herausforderungen mit sich, eröffnete aber zugleich den Weg für eine eigenständige Zukunft von KAISER. Rolf Kaiser führte das Unternehmen mit klaren Entscheidungen, Weitblick und einem starken Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitenden und Familie.
  • 1958     

    Kunststoff verdrängt Metall

    Mit dem Einstieg in die Kunststoffproduktion beginnt für Kaiser & Spelsberg eine neue Ära. Ab 1958 setzt das Unternehmen auf den thermoplastischen Werkstoff Polystyrol und entfernt sich schrittweise von Metall und Duroplast. Mit dem Aufbau einer eigenen Spritzerei und modernen Spritzgießmaschinen können Vollplastdosen, Vollplastdeckel und Abzweigdosen schneller und wirtschaftlicher gefertigt werden. Besonders der zweiteilige Kaiser-Vollplastdeckel entwickelt sich rasch zu einem wichtigen Umsatzträger. Der Wandel „Kunststoff verdrängt Metall“ legt damit einen wichtigen Grundstein für den weiteren Erfolg.
  • 1968

    Das Erfolgsmodell: Die erste Hohlwanddose

    Mit der weltweit ersten Hohlwanddose setzt KAISER 1968 auf der Hannover-Messe ein starkes Zeichen für die Elektroinstallation in leichten Trennwänden. Die Spezialdose für Gipskartonplatten bietet erstmals eine gezielte Lösung für Hohlkonstruktionen und gilt als wichtige Innovation in der Bautechnik. Entscheidend ist die sichere Befestigung im Hohlraum mithilfe von Laschen und Schrauben, die KAISER patentieren lässt. Ergänzend bringt das Unternehmen einen passenden Fräser mit Randversenker auf den Markt. So entsteht ein erfolgreiches System aus Hohlwanddose und Installationswerkzeug, mit dem KAISER weltweit eine Vorreiterrolle einnimmt.
  • 1973

    Snap-Dose:
    Die Schalterdose mit patentierter Verrastung

    Mit der Snap-Dose bringt KAISER eine weitere wegweisende Innovation für die Elektroinstallation auf den Markt. Die Schalterdose mit patentierter Verrastung und Schnappschluss-Verbindung wird 1973 trotz ursprünglich späterer Werkzeugplanung bereits marktreif. Der sogenannte Snap-Tunnelstutzen erleichtert die Montage, sorgt für sicheren Halt und macht Kombinationen mehrerer Dosen besonders komfortabel. Die Snap-Dose entwickelt sich schnell zu einem großen Markterfolg und stärkt KAISERs Profil als Systemanbieter für moderne Unterputz- und Schalterdosenprogramme.

1976 - 1999

  • 1980

    Neues Lager und Versandzentrum in Ramsloh

    Die Zukunft von KAISER lag nun endgültig in Ramsloh. Nach ersten Überlegungen 1971 wurden die Planungen 1979 konkret: Beim „Tag der offenen Tür“ konnten Besucher bereits das Modell des neuen Standorts im Gewerbegebiet Ramsloh sehen. 1980 folgte der erste wichtige Schritt: Der Bau des neuen Fertigteillagers begann. Am 5. Dezember zog das Lager auf die Höhe um. Mit rund 2.500 m² Lagerfläche bot der Neubau deutlich mehr Platz als die beengten Räume in der Jahnstraße. Dort stapelten sich fertige Produkte zuletzt in jedem freien Winkel. Ramsloh schuf neue Möglichkeiten – auch wenn der Betrieb auf zwei Standorte zunächst zusätzlichen Aufwand bedeutete.
  • 1984

    „Kaisern Sie schon?“

    Das neue Selbstbewusstsein und der offensivere Marktauftritt drückte sich schließlich in einer besonderen Weise aus, als der neue Verkaufsbegriff „Kaisern“ als Wortbildzeichen beim Patentamt angemeldet wurde – eine Wortschöpfung, die in der Werbung mit dem Motto „Kaisern Sie schon?“ erfolgreich eingesetzt wurde. Das war die perfekte Form, mit der Firmenname und Produkte untrennbar miteinander verbunden werden konnten.
  • 1985 und 1989

    Burkard und Ulrich Kaiser treten ins Unternehmen ein

    Mitte der 1980er-Jahre beginnt bei KAISER der Generationswechsel. Am 1. September 1985 tritt Burkard Kaiser in das Unternehmen ein. Im Rahmen einer Ausbildung an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Bochum durchläuft er alle Abteilungen – von der Spritzerei über die Montage bis hin zur Auslieferung im Versand – und lernt so das Unternehmen in allen Facetten kennen. Am 1. Mai 1989 folgt Ulrich Kaiser seinem Bruder in die Firma, nachdem er seine Lehr- und Vorbereitungszeit bei einem heimischen Unternehmen absolviert hat. Als Einstieg wird er im Verkauf und Export eingearbeitet. Damit sind erstmals beide Söhne von Rolf Kaiser im Unternehmen tätig – die dritte Generation der Gründerfamilie übernimmt Schritt für Schritt Verantwortung und begleitet wichtige Projekte wie den Neubau und Umzug nach Ramsloh.
  • 1988

    KLEMMFIX:
    Weltweit erste gipslose Dosenbefestigung

    Mit KLEMMFIX entwickelt KAISER die weltweit erste gipslose Befestigung für Unterputzdosen und setzt damit einen neuen Maßstab für die montagefreundliche Elektroinstallation. Die Befestigung wird auf die Schalterdose aufgesteckt und fixiert sie sicher im Bohrloch – ganz ohne Vergipsen. Besonders bei Sanierungen und im Massenausbau bietet diese Lösung deutliche Vorteile. Parallel entsteht in Ramsloh der erste Bauabschnitt mit einem rund 2.500 m² großen Versandlager. So stärkt KAISER zugleich Logistik, Lagerkapazitäten und die Basis für die spätere Verlagerung von Fertigung und Verwaltung.
  • 1990 

    KAISER erschließt neue Märkte

    Nach der Öffnung des Ostblocks erkennt KAISER früh die Chancen neuer Märkte in Ostdeutschland und Osteuropa. Unter der Devise „Go East“ sollen Länder wie Polen, Tschechien und weitere osteuropäische Märkte gezielt erschlossen werden. Ab Juli 1990 übernimmt Ulrich Kaiser die Leitung der Exportabteilung und treibt diese Entwicklung voran. Gleichzeitig modernisiert KAISER seinen Messeauftritt: Auf der Hannover-Messe präsentiert sich das Unternehmen mit einem als „Baustelle“ gestalteten Stand aus Kalksandsteinwänden – ein zeitgemäßes Design, das bei Installateuren und Architekten gut ankommt.
  • 1991

    Burkard Kaiser wird Geschäftsführer

    Mit dem offiziellen Generationswechsel in der Geschäftsführung beginnt für KAISER eine neue Phase der strategischen Weiterentwicklung. Burkard Kaiser übernimmt 1991 die Unternehmensleitung und führt die Familientradition in dritter Generation fort. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung der Produktpalette, die Stärkung der Marke und der Ausbau der Marktpräsenz in Deutschland und Europa. Die Investitionen in den Standort Ramsloh bilden dafür eine wichtige Grundlage und schaffen die Basis für Innovationen der 1990er-Jahre wie HaloX, KompaX, ThermoX und FlamoX.
  • 1994 

    90 Jahre Entwicklung und Fortschritt

    Mit einem Blick auf 90 Jahre Firmengeschichte feiert KAISER 1994 ein besonderes Jubiläum. Rolf und Burkard Kaiser heben bei der Veranstaltung die Bedeutung von Innovation und Tradition hervor. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Schalksmühle sowie Handelsvertreter aus ganz Deutschland nehmen daran teil. Eine Ausstellung präsentiert historische Metallprodukte neben modernen Kunststoff-Installationslösungen und macht den technischen Wandel des Unternehmens anschaulich sichtbar. Besonders gewürdigt wird der Gründungstag am 7. Dezember 1904. Das Jubiläum verdeutlicht, wie sich das frühere Isolierrohrwerk über Jahrzehnte zu einem anerkannten Spezialisten für moderne Installationssysteme entwickelt hat.
  • 1998

    Rolf Kaiser tritt aus der Geschäftsführung

    Mit dem Rückzug von Rolf Kaiser aus der operativen Geschäftsführung endet 1998 eine prägende Ära für KAISER. Nach Jahrzehnten an der Unternehmensspitze überlässt er die Leitung vollständig der nächsten Generation. Rolf Kaiser hatte den Aufbau der Kunststofftechnik, den Umzug ins Ramsloh sowie die Positionierung von KAISER als Spezialist für Unterputz-, Hohlwand- und Betonbau-Installationen maßgeblich geprägt. Sein Ausscheiden steht für eine geordnete Staffelübergabe innerhalb der Familie. Innovationsorientierung, Qualitätsbewusstsein und Systemgedanke bleiben zentrale Leitlinien und werden in den folgenden Jahren mit Programmen wie HaloX, KompaX, ThermoX und FlamoX weiterentwickelt.

2000 - 2010

  • 2000

    Markenstark ins neue Jahrtausend

    Mit einem modernisierten Marktauftritt startet KAISER ins neue Jahrtausend: 2000 wird ein neues Logo eingeführt, das den Anspruch als zeitgemäßer Systemanbieter für Elektroinstallationslösungen unterstreicht. Parallel beginnt die Produktion von ThermoX, dem ersten Einbaugehäuse für Niedervolt-Leuchten in gedämmten Hohldecken. Das System erweitert das Programm für den sicheren Einbau von Leuchten und Lautsprechern. Zugleich präsentiert sich KAISER erstmals auf der light + building in Frankfurt, der neuen Leitmesse der Elektro- und Leuchtenindustrie. Markenmodernisierung, Produktoffensive und Messeauftritt werden so zum sichtbaren Aufbruch.
  • 2002

    AGRO wird Teil der KAISER GROUP

    Mit der Übernahme der AGRO AG in Hunzenschwil stärkt KAISER zum 1. Januar 2002 seine Präsenz im europäischen Markt und baut das Segment Kabelverschraubungen strategisch aus. Unter dem etablierten Namen AGRO wird das bestehende Programm an Elektroinstallationsmaterial und Kabelverschraubungen weitergeführt und um KAISER-Produkte ergänzt. Im selben Jahr wird die Electronic-Dose auch für Hohlwände verfügbar und ermöglicht die komfortable Integration elektronischer Komponenten im Trockenbau. Parallel wächst der Standort Ramsloh mit dem fünften Bauabschnitt um 3.000 m² weiter.
  • 2004

    100 Jahre KAISER
    Die Basis der guten Installation

    Unter dem Motto „100 Jahre – Die Basis der guten Installation“ feiert KAISER 2004 sein Jubiläum und macht auf Messen und Veranstaltungen den Wandel vom Isolierrohrwerk zum Systemanbieter für Unterputz-, Hohlwand- und Betonbau-Installationen sichtbar. Begleitet wird das Jubiläumsjahr von wichtigen Produktinnovationen: Auf der bautec in Berlin präsentiert KAISER das Brandschutzsystem FlamoX für F30-Decken. Im April folgt der Universal-Geräteträger, der flexible Einbauten in Decken und Wänden unterstützt und das Systemangebot weiter ergänzt.
  • 2005 

    HELIA wird Teil der KAISER GROUP

    Mit der Übernahme von HELIA – PLASTIC COLOR NV in Bornem, Belgien, stärkt KAISER im Mai 2005 seine internationale Aufstellung und erweitert seine Kompetenz im Bereich Elektroinstallationsmaterial. HELIA ist eine wichtige Größe im belgischen Markt und ergänzt den KAISER-Verbund strategisch. Im Juni folgt mit ECON eine zentrale Produktinnovation: die erste luftdichte Hohlwanddose aus zwei Komponenten, entwickelt für dichte Gebäudehüllen. Zudem entsteht die „Betonbau-Legende“ als Planungswerkzeug für Architekten und Planer. Als Gründungsmitglied von „Elektromarken – Starke Marken“ unterstreicht KAISER seine Markenstärke.
  • 2006

    Systemausbau mit Kabelverschraubungen

    Mit dem Komplettprogramm „AGRO Kabelverschraubungen“ erweitert KAISER 2006 sein Angebot um ein zentrales Sortiment für den deutschen Installationsmarkt. Auf der light + building wird das Programm erstmals vorgestellt und ist ab sofort auch über KAISER verfügbar. Ergänzend setzt KAISER weitere Akzente in Brandschutz und Montagefreundlichkeit: Mit der HWD 90 kommt die weltweit erste Hohlwanddose für Brandschutzwände auf den Markt. Ab August beschleunigt die patentierte Schnellgangschraube FX4 die Montage im Hohlwandprogramm und stärkt den Systemgedanken.

2011 - 2020

  • 2017 

    ATTEMA wird Teil der KAISER GROUP

    Mit der Übernahme von ATTEMA B.V. mit Sitz in Gorinchem in den Niederlanden baut KAISER 2017 seine internationale Position weiter aus und stärkt gezielt das Produktportfolio der KAISER GROUP. ATTEMA ist ein führender Markenhersteller für innovative Lösungen in den Marktsegmenten Installation, Infrastruktur und Spezialprodukte für das Bauwesen. Durch die Integration gewinnt der Verbund zusätzliche Kompetenz, erweitert seine Präsenz im europäischen Markt und schafft eine starke Grundlage für den weiteren Ausbau gemeinsamer Systemlösungen.
  • 2018  

    Tradition trifft Innovation:
    50 Jahre Hohlwand

    Mit der neuen O-range®-Generation rückt KAISER 2018 seine jahrzehntelange Kompetenz in der Hohlwandinstallation in den Mittelpunkt. 50 Jahre nach Einführung der ersten Hohlwanddose setzt das Unternehmen erneut Maßstäbe: Optimierte Einführungen, flexible Einbauwinkel und eine einheitliche Schraubtechnik vereinfachen und beschleunigen die Montage deutlich. Luftdichte Membranen und kompakte Bauformen sichern die Luftdichtheit der Gebäudehülle und erhöhen die Effizienz auf der Baustelle. Ergänzend erweitert KAISER sein Systemangebot mit HaloX®-Einbaugehäusen und weiteren Lösungen für moderne Installationen.

2021 - 2026

  • 2022

    KAISER Connectivity eröffnet neues Geschäftsfeld

    Mit KAISER Connectivity erschließt KAISER 2022 ein neues Geschäftsfeld für den Breitbandausbau. Das Programm bietet ganzheitliche Lösungen für moderne Glasfaser-Infrastrukturen und unterstützt besonders die Gebäudeverteilung auf Netzebene 4. Damit wird dem Elektrohandwerk die Planung und Installation leistungsfähiger Datennetze im Wohn- und Zweckbau erleichtert. Parallel erweitert KAISER sein Portfolio mit der O-range ECON® Fix für schnelle, luftdichte Hohlwandinstallationen, erweiterten HWD 90-Zulassungen für Brandschutzwände, überarbeiteten Prefix®-Dosen und EVolution EMC.
  • 2024

    KAISER investiert in Standort und Zukunft

    Mit der Erweiterung seiner Produktions- und Logistikstrukturen am Standort Schalksmühle stärkt KAISER 2024 seine Leistungsfähigkeit, Lieferstabilität und Rolle als zentrales Entwicklungs- und Fertigungszentrum. Parallel baut das Unternehmen sein Systemangebot für moderne Bauweisen weiter aus: Die HWD 68+ vereint Brand- und Schallschutz sowie Luftdichtheit, während neue Lösungen für Feucht- und Reinräume, Massivholz sowie Modul- und Fertigbau sichere, effiziente und normgerechte Installationen ermöglichen.
  • 2024 

    UP¹ setzt neue Maßstäbe im Unterputzprogramm

    Mit dem neuen UP¹-Unterputzprogramm setzt KAISER Maßstäbe in Design, Funktionalität und moderner Installationstechnik. Für diese Weiterentwicklung erhält KAISER 2025 den German Design Award. Gleichzeitig erschließt das Unternehmen neue Bauweisen: Mit einem Einbaugehäuse für 3D-gedruckte Gebäude präsentiert KAISER erstmals eine Lösung für die Elektroinstallation im additiven Betonbau. Für den klassischen Betonbau ergänzt ein Zentral-Übergangskasten das Systemangebot zur Bündelung und Verteilung von Leitungen in Decken.
  • 2026  

    Unsere UP¹-Familie
    Vom Handwerk gedacht, vom KAISER gemacht!

    Mit der UP¹-Familie stellt KAISER 2026 die Weiterentwicklung seines Unterputzprogramms in den Mittelpunkt. Die neue Generation ist für alle gängigen Installationsmethoden ausgelegt und umfasst Varianten für luftdichte sowie besonders schnelle Montage. Mehr Installationsraum, integrierte Klemmrippen und werkzeuglose Kombinationen sorgen für hohe Flexibilität, Effizienz und praxisgerechte Verarbeitung im Wohn- und Zweckbau. Parallel erweitert KAISER mit der FlexBox Connect das Geschäftsfeld Connectivity um einen modularen Glasfaser-Gebäudeverteiler.