Concrete construction | 15.05.2024

Montageanker automatisiert einbetten

Unterschiedliche Adapter für Schrägstützenbefestigungen

Schalksmühle. Um in der Werksfertigung neben der Elektro-Installation auch Schrägstützenanker und Montagedübel in Betonfertigteile automatisiert einlegen zu können, hat KAISER  unterschiedliche Adapter für die System-Haftmagneten des Werksfertigungsprogramms entwickelt. Damit ist es jetzt möglich, alle marktüblichen Schrägstützenaufnahmen vom Schalungsroboter exakt auf dem Schaltisch positionieren und zum Betonieren in das Fertigteil einbetten zu lassen. Auf Zug und Druck belastbare Schrägstützen kommen mindestens jeweils zu zweit pro Wandelement temporär zum Abstützen und Justieren während der Montage auf der Baustelle zur Anwendung. Sie werden im oberen Drittel des Betonfertigteils in der Aufnahme verankert.

Der schutzrechtlich angemeldete neue Kunststoff-Adapter ist im oberen Bereich an die Innenkontur des jeweiligen Schrägstützenankers angepasst und sorgt nach dem Aufsetzen auf den System-Haftmagneten für eine sichere Verbindung, die zugleich den Magnet vor dem umfließenden Beton und den Anker vor möglichem Aufschwimmen beim Betonieren schützt. Durch eine innovative Verriegelung, die nach dem Aufsetzen der Schrägstützenaufnahme wirksam wird, ist der bündige Halt auf der Stahlschalung gewährleistet. Dichtlippen verhindern ein Unterfließen der Betonmilch. Durch seine konische Kontur verbleibt der Adapter nach dem Ausschalen auf dem System-Haftmagneten und kann leicht wieder entnommen werden. Die Befestigungsstellen im Fertigteil werden nach der Nutzung verspachtelt oder mittels eines Kunststoff- bzw. Sichtbetonstopfens der Montagedübel-Hersteller verschlossen. So bleibt die auf der Stahlschalung entstandene ebene und gleichmäßige Oberfläche der Wand erhalten. Die Adapter sind farblich den jeweiligen Schrägstützenanker-Herstellern zugeordnet, so dass auch das Personal im Fertigteilwerk einen leichteren Überblick hat.

Anne Maria  Kellner

Anne Maria Kellner