Concrete construction | 15.05.2024

Zentral-Übergangskasten als zentraler Einspeisepunkt

Innovative Lösung für die Werksfertigung

Schalksmühle. Auf Anregungen aus dem Kreis der Verarbeiter hat die KAISER Gruppe jetzt einen Zentral-Übergangskasten für die Einlage in Beton entwickelt, in dem Rohre verschiedener Größen zusammengeführt werden. Der für die Werksfertigung wie auch für Ortbeton gleichermaßen nutzbare Übergangskasten aus halogenfreiem Polyethylen wird in die Decke als zentraler Einspeisepunkt über Elektroverteilungen und Trassen einbetoniert. Die dort zusammenlaufenden Leitungsrohre können über verschiedene Auslässe an den z. B. in einer Leichtbauwand darunter liegenden Stromkreisverteiler weitergeführt werden.

Der neue Zentral-Übergangskasten ist so konstruiert, dass die oberen Rohreinführungen 24 x M20-25 und 6 x M25-32 oberhalb der in der Regel 4 bis 6 cm starken Filigrandecke liegen. An den Stirnseiten, an denen auch mehrere Kästen aneinandergereiht werden können, gibt es jeweils eine Einführung von M40-63. Darüber hinaus ist es möglich, vier großflächig ausschlagbare Fenster für Bündelweise Rohreinführungen zu nutzen. Optionale 45 mm hohe Aufsatzrahmen, die nach Bedarf auch aufeinandergesetzt werden können, gestatten bei Unterdeckenisolationen die Überbrückung des Abstands zwischen Rohbeton- und Fertigdecke.

Das Frontteil des neuen Übergangskastens wird mit zwei System-Haftmagneten auf dem Schaltisch oder mit Nägeln bzw. Klebern auf der Schalung befestigt und das Oberteil einfach aufgerastet. Die Haftmagneten machen ein komplett automatisiertes Setzen der einzubettenden Elektro-Installation durch Schalungsroboter in der Werksfertigung möglich und sorgen für einen schnellen und präzisen Prozess. Nach dem Ausschalen lässt sich die Öffnungskontur des Frontteils mit einem Hammerschlag leicht ausschlagen. Für den sauberen Raumabschluss stehen Schraubdeckel aus Kunststoff oder Aluminium zur Verfügung.

Anne Maria  Kellner

Anne Maria Kellner